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    <title>Gegen Agenda 2010 (Rubrik:Hartz IV opfer erhaengte sich)</title>
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    <dc:publisher>Gobsch</dc:publisher>
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    <title>Gegen Agenda 2010</title>
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    <title>&quot;Hartz &quot;-Opfer erh&amp;auml;ngte sich</title> 
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    <description>29.01.2005 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inland&lt;br /&gt;
Andreas Gr&amp;uuml;nwald &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=red size=3&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;Hartz IV&amp;laquo;-Opfer erh&amp;auml;ngte sich&lt;/b&gt;&lt;/font&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
H&amp;ouml;xter: 54j&amp;auml;hriger Familienvater beging Selbstmord. Langzeitarbeitsloser sah keinen anderen Ausweg mehr &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der nordrhein-westf&amp;auml;lischen Kreisstadt H&amp;ouml;xter hat sich am Dienstag ein 54j&amp;auml;hriger Familienvater im Heizungskeller seines Hauses erh&amp;auml;ngt. Der Langzeitarbeitslose hatte einen Zettel neben sich gelegt, auf dem &amp;raquo;Hartz IV&amp;laquo; geschrieben stand. Das &amp;raquo;B&amp;uuml;ndnis Dreil&amp;auml;ndereck f&amp;uuml;r soziale Gerechtigkeit&amp;laquo;, dem sich der Erwerbslose zeitweilig angeschlossen hatte, will auf der kommenden Montagsdemonstration (17.30 Uhr, Marktplatz) &amp;uuml;ber den Selbstmord und seine Hintergr&amp;uuml;nde informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen&amp;uuml;ber junge Welt best&amp;auml;tigte Peter Schneider, Pressesprecher der Kreispolizeidirektion H&amp;ouml;xter, am Freitag den Fall. Allerdings habe die Polizei nicht weiter recherchiert, ob sich der Mann in einer wirtschaftlichen Notlage befunden habe. Fest stehe aber, da&amp;szlig; er als Langzeitarbeitsloser von den neuen Gesetzen betroffen war. Der Selbstmord war am Donnerstag abend auf einem Treffen der B&amp;uuml;rgerinitiative &amp;raquo;Widerstand gegen Ungleichbehandlung&amp;laquo; &amp;ouml;ffentlich bekanntgeworden. Marion M&amp;auml;del, Sprecherin des &amp;raquo;B&amp;uuml;ndnisses Dreil&amp;auml;ndereck f&amp;uuml;r soziale Gerechtigkeit&amp;laquo;, hatte dar&amp;uuml;ber zuvor in einer Mailingliste informiert. Sie war von einem Freund der Familie informiert worden, der best&amp;auml;tigt hatte, da&amp;szlig; das Suizidopfer in eine verzweifelte Lage gekommen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In H&amp;ouml;xter leben 4 768 Erwerbslose. Dies sei mit 9,2 Prozent zwar im Bundesvergleich nicht &amp;uuml;berm&amp;auml;&amp;szlig;ig viel, aber f&amp;uuml;r die Kleinstadt eine gro&amp;szlig;e Belastung, wie Achim Albrecht, Leiter des Arbeitsamtes Paderborn, gegen&amp;uuml;ber junge Welt erkl&amp;auml;rte. F&amp;auml;lle eklatanter sozialer Notlagen seien ihm allerdings nicht bekannt. Die Auszahlung des Arbeitslosengeldes II sei problemlos umgesetzt worden. Pfarrer Andreas Kurte von der katholischen Sankt-Nikolai-Kirche berichtete, da&amp;szlig; er vielfach von Menschen angesprochen werde, die unter materieller Not und daraus resultierenden psychischen Problemen leiden. Immer wieder m&amp;uuml;sse er Betroffene beraten, was sie bei Schulden tun k&amp;ouml;nnten. Die Kirchengemeinde habe sich deshalb entschlossen, eine regelm&amp;auml;&amp;szlig;ige Caritas-Konferenz einzurichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.jungewelt.de/2005/01-29/011.php&quot;&gt;http://www.jungewelt.de/2005/01-29/011.php&lt;/a&gt;</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Gobsch</dc:rights>
    <dc:date>2005-01-29T14:35:40Z</dc:date>
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