Samstag, 29. Januar 2005

"Hartz "-Opfer erhängte sich

29.01.2005

Inland
Andreas Grünwald

»Hartz IV«-Opfer erhängte sich

Höxter: 54jähriger Familienvater beging Selbstmord. Langzeitarbeitsloser sah keinen anderen Ausweg mehr

In der nordrhein-westfälischen Kreisstadt Höxter hat sich am Dienstag ein 54jähriger Familienvater im Heizungskeller seines Hauses erhängt. Der Langzeitarbeitslose hatte einen Zettel neben sich gelegt, auf dem »Hartz IV« geschrieben stand. Das »Bündnis Dreiländereck für soziale Gerechtigkeit«, dem sich der Erwerbslose zeitweilig angeschlossen hatte, will auf der kommenden Montagsdemonstration (17.30 Uhr, Marktplatz) über den Selbstmord und seine Hintergründe informieren.

Gegenüber junge Welt bestätigte Peter Schneider, Pressesprecher der Kreispolizeidirektion Höxter, am Freitag den Fall. Allerdings habe die Polizei nicht weiter recherchiert, ob sich der Mann in einer wirtschaftlichen Notlage befunden habe. Fest stehe aber, daß er als Langzeitarbeitsloser von den neuen Gesetzen betroffen war. Der Selbstmord war am Donnerstag abend auf einem Treffen der Bürgerinitiative »Widerstand gegen Ungleichbehandlung« öffentlich bekanntgeworden. Marion Mädel, Sprecherin des »Bündnisses Dreiländereck für soziale Gerechtigkeit«, hatte darüber zuvor in einer Mailingliste informiert. Sie war von einem Freund der Familie informiert worden, der bestätigt hatte, daß das Suizidopfer in eine verzweifelte Lage gekommen war.

In Höxter leben 4 768 Erwerbslose. Dies sei mit 9,2 Prozent zwar im Bundesvergleich nicht übermäßig viel, aber für die Kleinstadt eine große Belastung, wie Achim Albrecht, Leiter des Arbeitsamtes Paderborn, gegenüber junge Welt erklärte. Fälle eklatanter sozialer Notlagen seien ihm allerdings nicht bekannt. Die Auszahlung des Arbeitslosengeldes II sei problemlos umgesetzt worden. Pfarrer Andreas Kurte von der katholischen Sankt-Nikolai-Kirche berichtete, daß er vielfach von Menschen angesprochen werde, die unter materieller Not und daraus resultierenden psychischen Problemen leiden. Immer wieder müsse er Betroffene beraten, was sie bei Schulden tun könnten. Die Kirchengemeinde habe sich deshalb entschlossen, eine regelmäßige Caritas-Konferenz einzurichten.

Quelle:

http://www.jungewelt.de/2005/01-29/011.php

Donnerstag, 27. Januar 2005

Montagsdemo

Montagsdemo


http://www.labournet.de/diskussion/arbeit/aktionen/montagsdemo.html

Die gescheiterte Strategie der "Montagsdemonstrationen"

Über Ursachen, Konsequenzen und zukünftige Notwendigkeiten. Ein Diskussionsbeitrag von "ADO_2005" (pdf)
http://www.labournet.de/diskussion/arbeit/aktionen/montag_scheitern.pdf

Aus dem montäglichen Aufbegehren wurde keine Volksbewegung

Die Arbeitsmarktreform Hartz IV trieb vor allem in Ostdeutschland zahlreiche Menschen auf die Straße - doch bald ebbten in den Städten die Proteste ab. Artikel von Thomas Maron in Frankfurter Rundschau vom 03.01.2005:
http://www.fr-aktuell.de/ressorts/nachrichten_und_politik/nachrichten/
?sid=905d86b516ceaa3a6782abf3326fd80b&cnt=612812

Exemplarischer Lernprozeß - Es ging um mehr als "Hartz IV".

Verlaufsformen und Perspektiven der Montagsdemos. Welche Bewußtseinsprozesse wurden da in Bewegung gesetzt? Artikel von Harald Werner in junge Welt vom 29.11.2004: http://www.jungewelt.de/2004/11-29/004.php

Aktionen und Proteste 2005
http://www.labournet.de/diskussion/arbeit/aktionen/2005.html

"SPD soll am 14. Februar Rechenschaft ablegen"

Bundesweiter Aktionstag beschlossen. Montagsdemonstranten wollen vor die SPD-Büros ziehen. Ein Gespräch mit Thomas Rudolph aus dem Organisationskomitee des Aktionsbündnisses Soziale Gerechtigkeit Leipzig-Nordsachsen. Interview von Peter Wolter in junge Welt vom 25.01.2005:
http://www.jungewelt.de/2005/01-25/020.php

Aus dem Text: "…Viele der Initiativen, die sich diesem Aufruf anschließen, wollen für ihre Städte Bilanzen erarbeiten, aus denen hervorgeht, was die Kürzung der Sozialleistungen und des Arbeitslosengeldes für die Menschen wirklich bedeutet. Der 14. Februar ist ein Montag - wir haben uns darauf geeinigt, daß sich an diesem Tag die Montagsdemonstrationen die lokalen SPD-Büros zum Ziel nehmen. In den Landeshauptstädten wird das wohl die jeweilige SPD-Zentrale sein, in den kleineren Orten das Büro des Unterbezirks. Wir in Leipzig werden die SPD vorher dazu auffordern, daß sich ein Abgeordneter oder ein Parteifunktionär in aller Öffentlichkeit zur Diskussion stellt…."

Die Montagsdemonstrationen gegen Hartz IV und Agenda 2010 werden fortgesetzt: http://omega.twoday.net/stories/473230/


Aus: LabourNet Nachrichtensammlung

Mut zur Wut

Mut zur Wut: Statt Hartz IV und 1-EUR-Jobs jetzt fuer 10-EUR-Jobs und
ein vergleichbares Grundeinkommen streiten und mit einem 1-EUR-Job-Streik, Lidl-Besetzungen und einer Belagerung der Tarifverhandlungen im oeffentlichen Dienst kombinieren!

(Entwurf fuer die Sitzung der Montagsdemonstrations-Aktionsbuendnisse am 22.01. 2005 von 11 - 16 Uhr im Gewerkschaftshaus Leipzig). Artikel von Peter Grottian vom 20.01.2005


Die Attacke auf die Arbeitsämter – als Zurichtungsanstalten zu disziplinierender Menschen – war mit der Aktion "Agenturschluß" (3.1.) und den vorhandenen Kräften ein Achtungserfolg. Aber auch die Defizite sind offensichtlich: Keine sichtbaren programmatischen Alternativen, keine Massenmobilisierungspotentiale, keine zureichenden Allianzen von attac, lokalen Protestbündnissen, linker Szene und Gewerkschaftsbasis, keine zuspitzenden Formen des zivilen Ungehorsams. Die Betroffenen waren nur schwach zu mobilisieren. Die Defizite auf der rot-grün-schwarz-gelben-Herrschaftsseite sind aber auch unverkennbar: Die programmierte Erfolglosigkeit der Agenda 2010 im Sinne eines täuschenden Wachstums-, Beschäftigungs-, Einspar- und menschlichen Betreuungsversprechens. Die Menschen sind weiter tief verunsichert – sie misstrauen mehrheitlich den angeblich positiven Wirkungen von Hartz IV, aber sie glauben auch nicht mehr an die Veränderungskraft von Latsch-Demonstrationen. Hartz IV ist entgegen der Meinung der politischen Klasse mitnichten "durch". Nach seinen selbst gesetzten und verfehlten Zielen müsste Clement vermutlich ab Mai/Juni seine Koffer packen.

Die Sozialprotest-Initiativen werden aus ihrer Defensive nur herauskommen, wenn sie ein einheitsstiftendes Protestziel entwickeln und damit unterschiedliche Protesttypen verbinden. Sie müssen die Chance haben, Teile der Gewerkschaftsbasis, der Montagsdemonstrierenden, der Basisgliederungen von Wohlfahrtsverbänden und Kirchen im Protest zu binden.

Nach wie vor sind die unorganisierten, aber höchst betroffenen Menschen unsere wichtigsten Adressaten – denen wir aber auch etwas anbieten müssen und Raum für lokale, regionale und bundesweite Aktivitäten des Eigensinns lässt. Folgende vorläufige strategische Orientierung könnte angemessen und mit intensiver Vorbereitung bis zum Mai 2005 auch realisierbar sein:

1. 10-€-Jobs – als gesellschaftlich sinnvolle Arbeit oder als Grundeinkommen

Die Betroffenen eint die Perspektive, dass sie entweder ohne Erwerbsarbeit menschenwürdig leben oder mit gesellschaftlich einigermaßen sinnvoller Arbeit materiell ohne Existenzangst und Zwang arbeiten wollen. Das ist nur gegeben, wenn wir für diese doppelte Option menschenwürdigen Lebens kämpfen: Existenzabsichernde, möglichst selbstbestimmte Arbeitsplätze und ein Grundeinkommen, das seinen Namen i. S. einer Freiheit von Angst und bürokratischer Zurichtung verdient.

Die Forderung nach 10-€-Jobs in dieser doppelten Perspektive wäre ein Projekt, das Hartz IV-Betroffene, 1-€-Jobber und "Hungerlöhner" verbinden könnte. Es wäre wohl die einzig mögliche Kampfansage an einen sich brutalst entwickelnden Niedriglohnsektor, bei dem bereits Stundenlöhne von 2-€ gezahlt werden. 10-€-Jobs wären schon jetzt ganz überwiegend zu finanzieren, wenn die 500-€-Prämie für die 1-€-Träger fast ausschließlich den Menschen zugute kämen. Von wegen kein Geld! Diese Forderung nach 10-€-Jobs wäre aber auch eine Herausforderung an die Gewerkschaften, in deren Reihen ein "vernünftiger Mindestlohn" von einer Minderheit propagiert wird. Die 10-€-Forderung wäre aber auch für die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst eine Provokation, da hier ver.di, die öffentlichen Arbeitgeber und der Beamtenbund eine Parallelstruktur von normalen Tarifverhandlungen und massenhaften 1-€-Jobs zulassen wollen, ohne überhaupt zu thematisieren: Eine radikale Verbesserung der 1-€-Job-Bedingungen gehört auf den Tisch der öffentlichen Tarifverhandlungen. Schließlich wäre die 10-€-Forderung zwischen den verschiedenen Protestgruppen im Prinzip konsensfähig. Der wichtigste Punkt aber wäre: die Protestierenden hätten ein ganz konkretes Protestziel, das sie als gerecht und angemessen halten können: Eine selbst gesuchte Arbeit ohne Zwang, mit Arbeitsfeldern nach gesellschaftlichem Bedarf und zu Sozialstandards, die menschrechtlich vertretbar sind.

2. Streik der 1-€-Jobber zur NRW-Landtagswahl

Es spricht einiges dafür, dass sich das positive Image der 1-€-Jobs bald verflüchtigen wird. Die jetzt in den Medien vorgeführten "glücklichen 1-€-Jobber" haben bisher ihre Tätigkeiten relativ frei wählen können. In diesen Wochen setzt eine fallmanagergesteuerte, nach neuen Zumutbarkeitskriterien operierende Zwangs-1-€-Job-Vermittlung ein, die mit den Arbeitswünschen der Betroffenen wenig zu tun haben werden. Deshalb ist es notwendig, die Selbstorganisationsversuche der 1-€-Jobber zu unterstützen, Beratungs- und Infrastrukturleistungen anzubieten. Mit ihnen ist zu klären, ob eine gezielte Arbeitsniederlegung mit der Forderung nach einem 10-€-Job von ihnen getragen werden kann.

Eine solche Arbeitsniederlegung wäre knapp vor der Landtagswahl in NRW (22.5.) mit dem 20.5. gut plaziert. Natürlich ist gründlich und verantwortlich über die Arbeitsniederlegung und die zu erwartenden Repressionen (Rausschmiß) nachzudenken. Es spricht einiges dafür, dass eine mehrstündige Arbeitsniederlegung nicht mit harten Repressionen geahndet werden wird. Die Lehmanns und Hubers der beiden Kirchen können einen solchen inneren Konflikt kaum riskieren. Die Basis murrt ohnehin wegen des kirchlichen Agenda-2010-Gehorsams.

3. Belagerung der Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst – 10-€-Jobs auf die Tagesordnung von Schily und Bsirske – subito!

Abweichend vom üblichen Ritual gehen Gewerkschaften und öffentliche Arbeitgeber nicht mit den üblichen Tarifprozente-Forderungen in die Verhandlungen: hier 3 – 4 %, dort 0-Runde. Sie wollen die ausgehandelte Tarifreform zur leistungsbezogenen Bezahlung u.a. mit den Tarifverhandlungen nebelhaft verrechnen. Das wird erhebliche Konflikte produzieren, weil vieles intransparent und unausgegoren ist. In diesem erkennbaren Chaos ist es deshalb sehr glaubwürdig, die Forderung nach einem beschäftigungspolitischen Signal für die Tarifverhandlungen zu stellen. Was liegt näher als die Forderung nach 10-€- für die Umwandlung der 1-€-Jobs im öffentlichen Dienst, den Kirchen und Wohlfahrtsverbänden zu fordern. Die Formel könnte etwa lauten 1 % vom verhandlungsfähigen 2 %-Tarifvolumen (1 Mrd. € = 200.000 – 300.000 Vollzeit /Teilzeitarbeitsplätze) für die Umwandlung von 1 €-Jobs in vertretbare Teilzeit-Arbeitsplätze vorzusehen. Dazu würde gehören, zwei Vertreter/innen aus der Erwerbslosen-Initiativen /1-€-Jobber-Selbstorganisationen an den Tarifverhandlungen zu beteiligen. Eine Belagerung durch 1-€-Jobber bei den Tarifverhandlungen müsste dann vermutlich für Ende April/Anfang Mai vor den stets in Anspruch genommenen Nobel-Hotels organisiert werden. Die Chancen für eine öffentliche Thematisierung sind gut: Der Tarifreform-Tarifverhandlungswahnsinn ist in dieser Form schlicht aberwitzig.

4. Lidl-Aktionen: "Lidlschluß"

In diesem Zusammenhang gehört auch Widerstandsfähigkeit gegen jene Unternehmen und Dienstleistungen aufzubauen, die mit den sozialen Grundrechten ihrer Mitarbeiter/innen "wie die Sau" umgehen. Das verdienstvolle von ver.di herausgegebene Schwarz-Buch über Lidl eröffnet eine erste Argumentations- und Materialbasis, auf denen sich provozierend-gehaltvolle Aktionen gegen Lidl, WalMart oder Aldi aufbauen könnten: Störungen, freundliche Übernahmen oder sogar richtige Schließungen. Solche Aktionen werden auch erhebliche Widersprüche und Gegenreaktionen hervorrufen ("wir wollen billig einkaufen"). Aber "Billig" auf Kosten der Beschäftigten hat eine menschenrechtliche Zumutbarkeitsgrenze wie die 1-€-Jobs.

Peter Grottian, 20.01.2005

Montag, 24. Januar 2005

Alleinerziehend im Hartz-Haus

03.01.2005
http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/27/0,1872,2244571,00.html
ZDF.reporter



Alleinerziehend im Hartz-Haus

Karina Hacmann will ihren Bescheid nicht hinnehmen


In der Dokumentation "Das Hartz-Haus" berichten wir über Menschen, die von den Reformen betroffen sind. 100 Euro monatlich wird Karina Hacmann im Jahr 2005 weniger zur Verfügung haben. Einmalige Beihilfen, die die arbeitslose Mutter zuvor erhalten hat, sind gestrichen, und auch ihre Wohnung ist ganze sechs Quadratmeter zu groß. Muss Sie mit den beiden Söhnen umziehen?

Dara Hassanzadeh


Die 46-jährige Mutter Karina Hacmann ist wütend. Sie fühlt sich von der Gesellschaft im Stich gelassen: "Zwei Kinder habe ich geboren - warum bestraft man sie? Was können denn meine Söhne dafür?", fragt Karina.

Sven und Sebastian, ihre 14 und 15 Jahre alten Söhne, können nichts dafür, dass ihre Mutter keine Arbeit findet. Die beiden können auch nichts dafür, dass in Berlin ein Reformpaket mit noch nie dagewesenen Härten beschlossen wurde. Wer ist schuld?
Sven und Sebastian können auch nichts für den Hartz-Bescheid, der nun auf dem Küchentisch liegt und ihr Leben verändern wird: Ihre Wohnung ist laut Bescheid unangemessen groß, und 1250 Euro werden Familie Hacmann im Vergleich zum Vorjahr fehlen.

Aber wer kann etwas dafür? Wer ist verantwortlich für die schwierige Situation, in der sich die allein erziehende Mutter und ihre beiden Kinder befinden?

Allein gelassen mit zwei Kindern
Es sprudelt aus Karina heraus, als hätte die Frage ein verborgenes Ventil geöffnet. Der "Zeuger", wie Karina ihren Ex-Ehemann und Vater ihrer Kinder nennt, ist seit 1991 verschwunden und hat neben den zwei Söhnen der Mutter auch noch 20.000 Mark Schulden hinterlassen. Unterhalt hat er nie gezahlt, da er absolut mittellos ist. Aufenthaltsort unbekannt.

Ohne Hortplätze und ganztägige Kinderbetreuung kann eine allein erziehende Mutter nicht arbeiten, es sei denn, eine Oma wohnt um die Ecke. "Für Rüstung sind Milliarden da", schimpft Karina, "aber bei der Familienförderung spart die Regierung." Auch Arbeitgeber hätten für alles Verständnis gehabt, nur nicht für die Nöte allein erziehender Mütter, erzählt Karina.

Arbeitnehmerin oder Rabenmutter?
"Wenn meine Kinder krank sind, dann muss ich doch bei ihnen sein, sonst wäre ich doch eine Rabenmutter, ein Fall für das Jugendamt, oder nicht?" Karinas Körper bebt vor Wut, während sie erzählt. Dabei sind fast acht Jahre seit ihrer letzten Anstellung vergangen.

Der "Zeuger", die Politik und die Arbeitgeber - das Wort "ich" kommt bei ihren Schuldzuweisungen nicht vor. Doch macht das ihre Kritik falsch? Karina kümmert sich liebevoll um ihre Kinder. Sie sammelt Kräuter und trocknet sie zu Teeblättern. Brot backt sie im Ofen, Marmelade wird selbst eingekocht, nicht gekauft. Fisch gibt es nur, wenn Sebastian ihn angelt. Das wenige Geld, das Familie Hacmann zum Leben hat, hält Karina zusammen. Sie gönnt sich nur ein Laster: das Rauchen von selbst gedrehten No-Name Zigaretten.

Wieviel Geld für eine Familie?
Karina ist 46 Jahre alt, gelernte Tischlerin mit zwei Bandscheibenvorfällen und seit acht Jahren arbeitslos. Welche Chancen sie auf dem Arbeitsmarkt hat, muss nicht mehr ausgeführt werden. Doch es stellt sich eine Frage: Wieviel Geld will unsere Gesellschaft Menschen wie Karina und ihren Söhnen geben? 1155 Euro im Monat müssen laut Hartz-Bescheid genügen.

Karina will Widerspruch einlegen. Alle einmaligen Beihilfen und Sachleistungen entfallen. Rechnet man diese Beträge ein, fehlen Karina fast 100 Euro im Monat. "Ich kann aus Nix Viel machen", sagt Karina, "aber 100 Euro pro Monat einsparen geht nicht mehr!" Es muss aber. Nach dem "Wie" fragt ein Hartz-Bescheid nicht.

Samstag, 22. Januar 2005

Offener Brief an den Bundeskanzler Gerhard Schröder

Offener Brief

an

Herrn Bundeskanzler Gerhard Schröder
die Damen und Herren des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit
die Damen und Herren Abgeordneten des Bundestages
die Damen und Herren des Bundesrates die Damen
und Herren des Ombudsrates


vorab per E-Mail

Aschersleben, 13. Januar 2005

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler, sehr geehrte Damen und Herren,

wir hören zurzeit nur immer, dass Sie das Gejammer satt haben. Nun möchten wir Ihnen aber entgegenhalten, dass wir Ihr Gejammer über leere Kassen satt haben.

Wir prangern Sie an, den Sozialstaat in sträflicher Weise zu demontieren und das im Grundgesetz manifestierte Sozialstaatsgebot zu missachten. Denn die immer größer werdenden Löcher im Haushalt sind auf Ihre Fehler in der Steuer- und Subventionspolitik zurückzuführen.
Eine Steuerpolitik in der Veräußerungsgewinne von Unternehmen steuerfrei sind, der Anteil der Steuern auf Gewinne und Vermögen immer mehr sinkt und im Gegenzug der Anteil der Steuern auf Löhne und Gehälter immer mehr steigt, Verluste den Gewinnen langfristig gegengerechnet werden, so dass am Ende kaum noch zubesteuernde Gewinne anfallen, verfehlt das Ziel einer soliden Finanzpolitik. Die Steuerflucht von Konzernen welche zwar in Deutschland Gewinne machen, diese aber im ausländischen Steueroasen versteuern, hat leere Kassen von Städten und Gemeinden und ständig sinkende Gesamtsteuereinnahmen zur Folge. Eine einheitliche EU- Steuergesetzgebung ist notwendig.
In der EU hat Deutschland die niedrigste Steuerbelastung auf Unternehmenstätigkeit und Vermögen. (Die Mindereinnahmen belaufen sich in zweistelliger Milliardenhöhe.) Nicht der Sozialstaat ist zu teuer, sondern die Finanzpolitik ihrer Regierung, Herr Bundeskanzler! Dies kann nicht auf dem Rücken des kleinen Mannes ausgetragen werden! Die, die sich am wenigsten wehren können, sollen aber für die Fehler von Politik und Wirtschaft gerade stehen! Ihre Wirtschaftspolitik bedarf einer Reform! Jetzt wird auch noch der Spitzensteuersatz gesenkt: Steuergeschenke für Großverdiener. Allein die Beibehaltung des Spitzensteuersatzes hätte die Kosten der nun abgeschafften Arbeitslosen- und Sozialhilfe abdecken können!
Mit dieser Politik gefährden Sie in sträflicher Weise den sozialen Frieden. Es kann nicht sein, dass Arbeitsplätze ins Ausland verlagert werden und dieses der Staat auch noch subventioniert. Es kann nicht sein, dass ein Regierungsbeauftragter sich um Auslandsinvestoren bemüht, diesen das Norderfriedrichskooger Steuermodell vorschlägt, bei welchem dem Staat Mio. Euro an Steuergeldern verloren gehen.

Bei der Subventionspolitik sieht es ähnlich aus. Riesige Subventionen werden für Landwirtschaft, Steinkohle oder für große Konzerne gezahlt. Sie holen sich aber das Geld bei den schwächsten der Gesellschaft, bei den Erwerbslosen. Durch Einführung des ALG II wird der Verlust der Kaufkraft allein in Sachsen-Anhalt im Jahr 2005 ca. 200 Millionen Euro betragen. Die Folgen: Binnennachfrage geht weiter zurück, Einzelhändler und Mittelständler müssen schließen, Arbeitsplätze werden abgebaut und die Arbeitslosigkeit wird weiter steigen. Diese Politik geht in die völlig falsche Richtung.
Steuerschlupflöcher müssen geschlossen werden. Der Mensch sollte wieder im Vordergrund stehen und nicht das Kapital! Eine Maximierung des Lebensniveaus sollte angestrebt werden und nicht eine des Profites.

Eine Umverteilung von oben nach unten ist nötig, z. B. Hebung des Spitzensteuersatzes, Schaffung einer anderen Unternehmensbesteuerung z. B. Einführung der Wertschöpfungssteuer. Die Besteuerung der Unternehmen sollte sich nicht an den Löhnen und Gehältern orientieren, sondern an den geschaffenen Werten eines Unternehmens.
Denn seit ca. 30 Jahren hat sich die Summe des Sozialproduktes verdoppelt jedoch nicht die Nettorealeinkommen. Dies hat eine gefährliche Entwicklung zur Folge, dass die Nachfrage dem Angebot nicht mehr folgen kann. Die Binnennachfrage sinkt ständig. Ohne eine Umverteilung von oben nach unten wird der soziale Frieden gestört und die Gesellschaft droht daran zu zerbrechen. Die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer.
Genügend Einkommen der Masse sind die Vorraussetzung dafür, dass klein- und mittelständische Betriebe wieder florieren und somit auch Arbeitsplätze geschaffen werden damit Städte und Kommunen mehr Steuern einnehmen. Die Kaufkraft muss in der breiten Masse vorhanden sein. Ein Busfahrer existiert nicht von einem Millionär und ein Millionär kann nicht öfter zum Frisör gehen als die breite Masse.

Da der Faktor Arbeit immer mehr durch Maschinen und automatisierte Fertigungsanlagen an Wert verliert, können somit die sozialen Sicherungssysteme nicht nur durch Arbeit allein erhalten werden. Das Bruttosozialprodukt steigt stetig bei gleichzeitigem Sinken des Faktors Arbeit. Ebenso wie die Nettoeinkommen aus Vermögen und unternehmerischer Tätigkeit stetig steigen und die Nettoeinkommen aus abhängiger Tätigkeit im Sinken begriffen sind. Es muss also auch das erwirtschaftete Kapital zur Sicherung der sozialen Systeme mit einbezogen werden.
Von Arbeit müssen wir leben können, aber ohne auch!
Kapital wird genug erwirtschaftet. Dass der Export boomt, nützt dem Einzelhändler, dem Handwerker, dem Mittelständler wenig. Denn die sind auf die Kaufkraft der Masse angewiesen!
Mit steigender Binnennachfrage werden auch mehr Arbeitsplätze entstehen. Ebenfalls sollten alle Bevölkerungsschichten, ob Unternehmer, Staatsbediensteter usw., ähnlich wie es die Schweiz oder Frankreich macht, in die Finanzierung der sozialen Systeme einbezogen werden.
Die produzierte Warendecke wird immer größer bei gleichzeitiger Abnahme der Kaufkraft in der Masse. Die Folge ist eine Rezession.

Die Keynesianische Wirtschaftspolitik ist weitsichtiger. Sie strebte keine Bestrafung der Länder mit Handelsbilanzdefizit an, sondern der Länder mit Handelsbilanzüberschuss. Sodass diese unter anderem vor die Wahl gestellt wurden die Inlandsnachfrage oder das Importvolumen zu steigern.

Ihre Politik hat schon heute katastrophale Folgen. Sorgen Sie dafür, dass die Konzerne nicht weiter den Staat ausplündern können und durch die miserablen Gesetze auch noch geschützt werden.
Albrecht Müller, Berater von Willy Brandt und Helmut Schmidt schrieb in einem offenen Brief an Sie:

„Es brodelt im Land. Viele sind betroffen oder fürchten betroffen zu werden. Manche demonstrieren und protestieren gegen die Reformpolitik, andere resignieren und wenden sich von der Politik ab. Das kann uns doch nicht kalt lassen“.

Wir fordern Sie dringendst zum wohlüberlegten Handeln für Arbeit und soziale Gerechtigkeit auf.

Hans-Jürgen Hedermann und Elke Reinke
Interessengemeinschaft “Contra Sozialabbau“ Landkreis Aschersleben-Staßfurt
Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit Sachsen-Anhalt

Kontakt: ig-contra-sozialabbau@web.de

Die Unterstützer

Thomas Steinhäuser
IG Metall Halberstadt
Sozialforum Nordharz

Reiner Straubing
DGB Halberstadt
Sozialforum Nordharz

Hasso Wege
attac-Nordharz
Sozialforum Nordharz
Dolores Rente
Günter Falk
Olaf Beyer
Wahlalternative Arbeit und
soziale Gerechtigkeit
Sachsen-Anhalt

Jürgen Kirste
Jürgen Kramrich
Marina Ide
Wahlalternative Arbeit &
soziale Gerechtigkeit
Thüringen

Hartmuth König
Soziales Bündnis
Wittenberg
Hennig Hagen
Wahlalternative Arbeit &
soziale Gerechtigkeit
Brandenburg

Frank Wiese
Kay Zobel
Ina Altmann
Gerhard Kratzke
Wahlalternative Arbeit &
soziale Gerechtigkeit
Mecklenburg Vorpommern

Klaus Kohrs
Soziales Bündnis Wittenberg
Wahlalternative Arbeit und
soziale Gerechtigkeit
Sachsen-Anhalt
Gert Flegelskamp
Miriam Einy
Martin Gertenbach
Rolf Höber
Wahlalternative &
soziale Gerechtigkeit
Offenbach

Erhard Schierack
Jürgen Egener
Wahlalternative Arbeit &
soziale Gerechtigkeit
RG Kreis Viersen/NRW

Jörg Wagner
Wahlalternative Arbeit &
soziale Gerechtigkeit
Kreis Nordhessen

31. Januar ist Widerspruchstag

31. Januar ist Widerspruchstag
Die Regierung behauptet, die Einführung von Alg II sei erfolgreich verlaufen, alles sei reibungslos über die Bühne gegangen und die Fehler zu Lasten der LeistungsbezieherInnen hielten sich in Grenzen.


Alle, die jetzt bis über die Ohren in der Beratungsarbeit stecken und sich vor Anfragen kaum retten können, haben da ganz andere Erfahrungen gemacht: Ein Großteil der Bescheide ist schlichtweg falsch, es herrscht Chaos und große Unwissenheit in den "Jobcentern" und Agenturen und viele haben selbst Mitte Januar noch kein Geld auf dem Konto.

Das Problem ist, dass die Betroffenen es oft gar nicht merken, wenn ihnen Leistungen vorenthalten werden. Die Bescheide sind kaum lesbar und die Einzelberechnungen sind selbst für Fachleute kaum nachvollziehbar.

Deshalb schlagen wir vor, in der kommenden Woche in/vor möglichst vielen Ämtern/Agenturen unter dem Motto "31. Januar ist Widerspruchstag" aktive Widerspruchsberatung zu machen, auf mögliche Fehler hinzuweisen und Betroffene zum Widerspruch anzuregen.

Flankiert werden sollte die Aktion mit dem Verteilen von Infoflugblättern und die wichtigsten Musterwidersprüche sollten zum Ausfüllen bereitgehalten werden.

Siehe die gemeinsame Pressemitteilung der Koordinierungsstelle gewerkschaftlicher Arbeitsloseninitiativen, von Tacheles e.V. und BAG-SHI vom 21. Januar zum Aktionsvorschlag (pdf)
http://www.labournet.de/diskussion/arbeit/realpolitik/hilfe/widerspruchsaktion.pdf

Ausführliche Informationen befinden sich auf der BAG-SHI-Kampagnenseite "Vorsicht!Arbeitslosengeld II" http://www.alg-2.info/info_argumente/widerspruchstag.html

Siehe auch

Hartz IV Umsetzungschaos - Tipps für Alg II-Betroffene

Hast auch Du noch keinen Widerspruch eingelegt ? Nach ergangenem Bescheid letzter Frist-Termin der 31.Januar 2005 !

Flugblatt von Ernst Adolph, Soziale Brennpunkte ADJUVAMUS Berlin e.V.
http://www.labournet.de/diskussion/arbeit/realpolitik/hilfe/widerspruchberlin.pdf

Agentur weist Berichte über Fehler bei ALG-II-Bescheide zurück

"Die Bundesagentur für Arbeit hat Berichte über eine bis zu 90-prozentige Fehlerquote bei den Bescheiden zum Arbeitslosengeld II zurückgewiesen. Entsprechende Angaben von Arbeitslosen- und Sozialhilfeinitiativen entbehrten jeder Grundlage, sagte BA-Sprecher Ulrich Waschki der dpa.

Das zeige auch die niedrige Zahl an Widersprüchen, die zum Jahresanfang bei 75000 gelegen habe…." dpa-Meldung vom 22.1.05
http://www.news.de/50/04e_ueber_Fehler_bei_ALG_II_Bescheide_zurueck.php

Das totale Chaos. "Hartz IV" funktioniert wie erwartet: Keine Vermittlung und immer noch kein Geld für viele ALG-II-Empfänger.

Die Mitarbeiter der Agenturen sind restlos überfordert. Eine Reportage von Damiano Valgolio in junge Welt vom 21.01.2005
http://www.jungewelt.de/2005/01-21/013.php

Übersicht über regionale Anti-Hartz-&-Co-Bündnisse

Endlich mal wieder aktualisiert….
http://www.labournet.de/diskussion/arbeit/aktionen/regionen.html


Aus: LabourNet Nachrichtensammlung, Band 21, Eintrag 14

Freitag, 21. Januar 2005

So gibts einen Wirtschaftsaufschwung

http://www.volksprotest.de So gibt es einen Wirtschaftsaufschwung
10.08.04
Ein Wirtschaftsaufschwung könnte wie nachfolgend beschrieben - erzielt werden.


Unsere Agenda heißt 3510
35 Std. Woche + 10 € mind. Stundenlohn sowie
Kündigungsschutz
schreibt uns Eure Meinung...

Wir fordern:
1. Rücknahme aller Hartz Gesetze
2. Rücknahme der Ökosteuer u. Gesundheitsreformen
3. Eingliederung der Sozialhilfe in die Arbeitslosenhilfe
4. Halbierung der Lohnnebenkosten außer
Rentenversicherung
5. Überprüfung der Abgabekosten für Energie- und
Telekommunikation. Dadurch radikale Senkung z.B. der
Mietnebenkosten möglich.
6. Aufhebung aller Zolleinführungsbegrenzungen auch
bei Benzin, Tabak und Alkohol usw. aus den
EU Ländern
7. Keinerlei Steuererhöhungen mehr...
8. Volksbetrug und Steuergeldverschwendung
unter Strafe zustellen (Änderung StGB).

Gegenfinanzierung:
1. Wiedereinführung der Vermögenssteuer
2. Erhöhung der Steuern für Spitzenverdiener
3. Investitionen im Ausland - keine Steuerabschreibung
4. Keine Steuerabschreibung mehr für Gehälter in
den Führungsetagen
5. Reduzierung der Krankenkassen auf max. 10
oder radikale Strukturveränderungen der Eigenkosten
6. Wirkliche Aufhebung jeglicher Monopole wie Post,
Bahn, Telekom, Strom u.v.m.
Keine Preistreiberei mehr...
7. Zahlung einer Abgabe der Großindustrie von 20.000
Euro pro reduzierten Arbeitsplatz, sowie die
Rückzahlung von Fördergeldern. Keine Förderung
mehr - ohne Arbeitsplatzgarantie der Großindustrie
8. Radikale Absenkung der öffentlichen Verwaltung
9. Kein Cent mehr für Waffen und Aufrüstung
10. Zahlungen an die EU um 11 Milliarden € reduzieren

Festschreibung dieser Änderungen für 10 Jahre und der Wirtschaftsaufschwung ist da!

Und wer meint die Finanzierung reiche nicht aus, der möge sich mit uns in Verbindung setzen. Nach unserer Brechnung sind sogar noch ca. 14 Milliarden über.

Die Bundesregierung möge sofort ein Gesetz schaffen, das es unmöglich macht, dass Firmen aus Deutschland ihre Investitionen im Ausland, von der Steuer in Deutschland absetzen können. Damit wird die Übersiedlung von Arbeitsplätzen aus Deutschland für die Unternehmen erheblich teurer. Die Unternehmen setzen heute die Kosten von der Steuer ab und kassieren in manchen Ländern zusätzlich Investitionszulagen. Damit muss jetzt Schluss sein, dann bleiben die Arbeitsplätze auch in Deutschland.

(Florida Rolf zahlt auch keiner den Umzug und Aufenthalt im Ausland. Da war die Regierung sehr schnell, und hat die Gesetze geändert. In der freien Wirtschaft duldet die Bundesregierung die Kosten in Milliardenhöhe. Der deutsche Steuerzahler zahlt praktisch noch für die Abwanderung der Arbeitsplätze). Politiker - endlich aufwachen...

Unsere Vorschläge:

1. Kampf gegen die Arbeitslosigkeit
Mit unseren Punkteplan kann die Arbeitslosigkeit um mindestens 50 % gesenkt werden. Wir müssen die Lohnnebenkosten erheblich reduzieren. Das führt zum einem dazu das jeder Bürger erheblich weniger Abgaben leisten muss und zum anderen das die Unternehmen Ihre Kosten enorm senken können und damit gerade im Hinblick auf die Europäischen Union Konkurrenzfähig bleiben. Das führt dann zu einem zweistelligen Wirtschaftswachstum innerhalb von nur einem Jahr. Das bedeutet die Schaffung von Millionen neuer Arbeitsplätze.

Wir fordern:
- Die Einführung von Mindestlöhnen Nettolohn 1.000,- Euro (bei 8 Stunden Gesamtarbeitszeit pro Werktag) bzw. mindestens 10 Euro je Arbeitsstunde
- Die konsequente Rücknahme aller Hartz-Gesetze einschließlich der vergangenen Gesundheitsreformen.

Wir sollten dafür eintreten das jeder Bürger der ganztägig arbeitet einen Anspruch auf einen Mindestlohn von mindestens 1.000.- Euro Netto erreichen sollte. Es wird mit dem Mindestlohn erreicht, dass die vielen Arbeitslosen eine lohnende Perspektive statt Arbeitslosengeld, Arbeitslosenhilfe oder Sozialhilfe bekommen.
Die freien Arbeitsplätze besonders in den unteren Einkommensklassen werden mit dem Programm „Mindest-Nettolohn 1000 Euro“ kurzfristig zu besetzten sein und der Arbeitnehmer bekommt wieder eine lohnende Aufgabe. Gleichzeitig wird dadurch die Kaufkraft in unserem Land drastisch erhöht und Arbeit statt Stütze wieder attraktiver. Wir gehen davon aus, dass nach Einführung von Mindestlöhnen innerhalb eines Jahres einen enormen Konjunkturaufschwung zu verzeichnen ist.


Arbeit muss sich wieder lohnen!!!

1.1. Senkung der Lohnnebenkosen durch Umstrukturierung der Krankenkassen
Alle Krankenkassen werden zu einem Verbund zusammengeschlossen,
das bedeutet das in jedem Ort nur noch jeweils 1 Informations- und Betreuungszentrum für die Anliegen der Mitglieder bestehen bleibt, dazu soll auch ein Call-Center für allgemeine Fragen der Mitglieder mit kostenloser Rufnummer bereitgestellt werden. Zusätzlich werden Mitarbeiter eingesetzt die eine kostenlose Beratung auf Wunsch im Hause der Mitglieder übernehmen.
Mit dieser Maßnahme können die Kassenbeiträge um mindestens 30 % gesenkt werden. Die Prachtbauten, Einrichtungen und Fahrzeuge aller Krankenkassen sollen veräußert werden und die dadurch erzielten Erlöse in den Krankenhäusern zur Modernisierung bzw. Anschaffung neuster medizinischer Geräte eingesetzt werden. Die Abrechnung aller Leistungen zwischen den Gesundheitseinrichtungen und der Krankenkasse sollen durch eBusiness - Lösungen abgerechnet werden. Alle Zuzahlungen bei Medikamenten und jeglicher medizinischer Pflege kann ersatzlos gestrichen werden. Lesen Sie dazu auch Punkt 1.5. Das Internet kann auch hier Milliarden Einsparungen bringen. Der Kontakt per Tastatur spart nicht nur unsinnige Portogebühren in Millionenhöhe.

1.2. Senkung der Rentenbeiträge
Die Rentenversicherungsanstalten werden ersatzlos gestrichen die Bearbeitung aller Rentenanträge- und Rentenahngelegenheiten usw. wird von der Zentralen Krankenkasse übernommen. Damit ist auch die Betreuung der Rentner bzw. Rentenantragssteller durch persönliche Beratung im Informationszentrum bzw. Call-Center der Krankenkassen und durch Vor-Ort Beratungen durch besonders geschulte Mitarbeiter gewährleistet. Damit können bereits in der ersten Phase die Rentenbeträge um mindestens 6 % gesenkt werden. Zur Stabilisierung der Rentenbeträge sollten auch alle Staatsdiener (Beamte) in die Rentenkasse einzahlen. Es kann nicht sein, dass Beamte keine Rentenversicherung bezahlen!

1.3. Abschaffung der Pflegeversicherung unter Beibehaltung aller Leistungen
Auch die Pflegeversicherung könnte ersatzlos gestrichen werden, finanziert wird die Pflegeversicherung durch Umstrukturierung bei den Krankenkassen. Zusätzlich werden durch die enorme Senkung der Lohnnebenkosten die Kosten für die Herstellung von Medikamenten fallen, die dadurch erzielten Einsparungen sollen dann zur Finanzierung der Pflegeversicherungen beitragen.

1.4. Senkung der Arbeitslosenversicherung
Bedingt durch den enormen Aufschwung nach Realisierung unseres Punkteplanes und die damit verbundene Schaffung von Millionen neuer Arbeitsplätze kann der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung ebenfalls um mindestens 50 % gesenkt werden. Wie? Auch durch Schließung von Arbeitsämtern.

1.5. Schließung von Arbeitsämtern (Agenturen für Arbeit)
Jedes zweite Arbeitsamt könnte sofort geschlossen werden! Was machen die Arbeitsämter, denn noch? Die meisten Ämter erfassen nur noch die Arbeitslosen und schicken sie dann zu privaten Vermittlungs- und Umschulungsfirmen.
Die Erfassung von Anträgen könnte zum einem über das Internet und zum anderen per Computer in den verbleibenden Ämtern abgewickelt werden (Anleitung durch geeignete Mitarbeiter).
Bereits über 40 Millionen Menschen verfügen in Deutschland über einen Internetanschluss.
Es wäre demnach so einfach, Anträge per Internet abzuwickeln. Die Berechnung könnte dann mittels einer Software errechnet und per E-Mail versandt werden. Auch der Kontakt vom Arbeitsamt zum Arbeitslosen könnte schon heute in vielen Fällen mittels einer kostenlosen E-Mail erfolgen.

Hier sind allein durch die Schließung von Arbeitsämtern, Einsparungen im Schriftverkehr ( Porto, Schreibkosten usw.) in Milliardenhöhe möglich. Das gleiche gilt auch für Kindergeldkassen, Finanzämter, Verwaltungsakte der öffentlichen Verwaltungen, Krankenkassen, Wohngeld usw. usw. Die Absicherung der EDV sowie des Datenschutzes wird mittels eines Passwort bzw. eigenes Login erreicht.

Milliarden könnten sehr schnell eingespart werden - und für die Verwendung von sinnvoller Arbeitsmarktpolitik und Senkung von Steuern eingesetzt werden. Die Technik ist bereits in allen Arbeitsämtern ausreichend vorhanden, sie muss nur sinnvoll eingesetzt werden.

1.6. Senkung der Einkommenssteuer
Durch den hohen wirtschaftlichen Aufschwung sowie Einsparungen an den richtigen Stellen ist es dann auch möglich, die Einkommenssteuer weiter zu senken.

1.7. Steuerreform
Abschaffung des alten Steuersystem! Schaffung eines einfachen Steuersystems:
Einführung pauschaler Steuersätze 15 % / 25 % / 35 % / 45 % auf das Einkommen entsprechend der Einkommenshöhe. Damit entfallen alle Sonderabschreibungen! Steuergerechtigkeit sollte damit nun endlich erreicht werden und jeder Bürger kann so seine Abgaben selbst berechnen.

Denkbar wäre auch ein gemeinsamer Steuersatz, dass heißt: eine pauschale prozentuale Abgabe auf alle Einnahmen in der alle Abgaben wie Renten-Kranken-Pflege und Arbeitslosenversicherung enthalten sind. Die Zuordnung könnte dann zentral durch einen Verteilerschlüssel erfolgen. Einsparungen mehrerer Milliarden, denn die nutzlosen Verwaltungsakte die heute schon ca. 30 % der Beiträge betragen, könnten somit eingespart werden.

Diese Einsparungen wieder in die Geldbeutel der Bürger zurückführen, würde eine drastische Kaufkrafterhöhung bringen und Millionen neue Arbeitsplätze schaffen. So einfach wäre ein Konjunkturaufschwung in zweistelliger Höhe.

1.8. Abschaffung der Gesundheitsreformen auch vor 2004
Die ohnehin sinnlose und schwachsinnige Gesundheitsreform 2004 kann ersatzlos gestrichen werden. Jeder Bürger hat das verfassungsmäßige Recht auf Unversehrtheit seiner Gesundheit. Die Krankenkassen müssen endlich lernen mit unseren Beiträgen sinnvoll umzugehen und sich nicht Traumgehälter in Millionenhöhe zuzuschieben.

2. Steuerverschwendung

2.1. Radikale Kürzung der Diäten sowie die persönliche Haftung für Politiker und Beamte
Wir werden unsere ganze Kraft dafür einsetzen das die Vergeudung und Verschwendung von Steuergeldern in Zukunft unter Strafe gestellt wird. Ferner werden wir dafür sorgen, dass bis zur völligen Sanierung unseres Staatshaushaltes und der Staatschulden keine Prunk- und Protzbauten mehr errichtet werden, keine alten Schlösser, Burgen oder Residenzen unserer Politiker mit Milliarden Aufwand saniert werden. Dieses Geld soll besonders für Gesundheitseinrichtungen, Straßenbau, sowie für Ausbildungsstätten, Schulen, Hochschulen, Universitäten sowie in der Forschung genutzt werden.

Weiterhin wollen wir dafür sorgen, dass unsere Herrn Politiker nicht derart überzogene staatliche Zuwendungen erhalten. Schluss auch mit den ungerechtfertigen hohen Überbrückungsgelder, Weihnachtsgelder, Ruhegeldern und Diäten. Gleichzeitig werden wir dafür sorgen, dass die Plenarsäle in Landtagen und im Bundestag nicht mehr nur mit geringer Beteiligung besetzt werden. Politiker die ohne triftigen Grund nicht zu den Sitzungen erscheinen sollen in Zukunft für den gesamten Monat keine Diäten mehr erhalten.
Notwendig ist es auch das die Politiker zur persönlichen Haftung ihrer Fehlentscheidungen herangezogen werden müssen, wie es auch bei Unternehmern der Fall ist. Jeder Unternehmer haftet mit seinem persönlichen Vermögen - die Politiker nicht. Das muss sich schnellstens ändern!

2.2. Pensionsansprüche
Keine überdimensionierten Ansprüche mehr für Politiker und Staatsdiener. Die Herren Politiker bekommen schon genug Geld. Deshalb sollen sich in Zukunft die Abfindungen, Überbrückungszahlungen und Pensionen der Staatsdiener den, eines Arbeitnehmers anpassen.

2.3. Kontrolle vor der Ausgabe von Steuergeldern
Wir wollen erreichen, das größere Investitionen bereits vor der Planung durch ein unabhängiges Gutachten, durch ein neutrales Gremium geprüft wird. Dabei soll auch darauf geachtet werden, dass nur regionale Anbieter bei der Auftragsvergabe berücksichtigt werden.

3. Förderung mittelständiger Unternehmen

3.1. Antragsverfahren
Unser Ziel ist es alle Genehmigungsverfahren mit festen kurzen Bearbeitungsfristen zu versehen. Keine unnötige Bürokratie mehr. Wird der Antrag nicht innerhalb dieser Frist abschließend bearbeitet gilt er als genehmigt. Sollten sich dann Unregelmäßigkeiten herausstellen - dann haftet der zuständige Bearbeiter mit seinem Privatvermögen. Die unnötige Bürokratie muss endlich ein Ende haben.

3.2. Unterstützung bei Firmenneugründungen
Neugründungen von Einzelfirmen bzw. Personengesellschaften soll eingeräumt werden, dass für die ersten 2 Jahre keine unnötigen Steuerbelastungen entstehen. Bis auf die Umsatzvorsteuer sowie Arbeitgeber- u. Arbeitnehmerabgaben sollte das junge Unternehmen nicht mit unnötiger Bilanzbuchhaltung belastet werden. Die Existenzgründer sollen sich voll und ganz auf den Aufbau ihrer Firma kümmern können.

Auch wollen wir ein Gesetz das Einzelunternehmer besser absichert, falls die Firma in Insolvenz geht. Bisher ist es so, dass Unternehmer wenn die Firma pleite ist meist nie wieder auf die Beine kommen. Unternehmer zahlen zwar Unmengen an Arbeitslosenbeträge aber bekommen im Bedarfsfall nicht einen Cent.

Ein Unternehmer der auf Grund der schlechten Wirtschaftslage in die Insolvenz geht - lebt danach unter dem Existenzminimums. Das kann ja wohl nicht sein!

4. Recht auf Wohnen
Jeder Bundesbürger sollte das verfassungsmäßige Recht auf eine angemessene Wohnung haben. Sozialschwache und insbesondere Familien mit minderjährigen Kindern müssen bei finanziellen Nöten das Recht auf eine angemessene Wohnung erhalten. Das bedeutet keine Wohnungsräumungen wegen Mietschulden! Der Staat sollte in diesen Fällen die Miete übernehmen was er ja bereits heute schon in den meisten Fällen macht. Dadurch sparen die Sozialämter zusätzliche Kosten für den Umzug bzw. Neueinrichtung der neuen Wohnung.

5. Recht auf zumutbare Arbeit und Entlohnung
Alle Bürger der Bundesrepublik Deutschland sollen ein Verfassungsmäßiges Grundrecht auf zumutbare Arbeit und Entlohnung haben. Gleichzeitig hat aber jeder Bundesbürger das Recht jegliche unterbezahlte Arbeit abzulehnen. Keine Arbeit mehr, unter dem Tariflohn. Die Sprüche der Politiker um die angeblich faulen Arbeitslosen wird so ein Ende haben. Kein Politiker würde für 1,00 Euro Stundenlohn arbeiten. Aber den schon sozialschwachen will man das zugestehen und sogar per Arbeitsamtsauflage aufdrücken. Dieser grobe Misstand muss beseitigt werden. Keine Arbeit unter dem Tariflohn!

6. Rentenanpassung
Ein besonderes Augenmerk wollen wir auf die Anpassung der Renten legen. Für uns ist es völlig unverständlich wie unsere Ostdeutschen Rentner mit minder Renten abgespeist werden. Es muss endlich eine Neuberechnung der Renten geben. Das bedeutet, dass die Ostdeutschen Rentner genauso viel Rente erhalten sollen wie ihre Berufskollegen im Westen. Dabei sollten pro Kind 5 Jahre als arbeitspflichtige Jahre anerkannt werden. Hände weg von den Renten - keinerlei Kürzungen im Rentenbereich. Es ist genug Geld da - es muss nur besser verteilt werden.

7. Abschaffung der Ökosteuer
Die Ökosteuer wird dann nicht mehr zur Rentenfinanzierung benötigt und kann sofort abgeschafft werden. Eine Sanierung des Staatshaushaltes auf Kosten der Bürger ist unberechtigt. Besonders Geringverdienende, Rentner, Studenten und Azubis wurden mit der Ökosteuer zu Unrecht gebeutelt.

8. Senkung des Renteneintrittsalters
Völlig unverständlich ist auch die Haltung der Regierung zum Rentenalter. Politiker und Staatsdiener können frühzeitig mit weit überhöhten Pensionen in den Ruhestand gehen. Den Arbeitern und Angestellten will man das nicht zugestehen und genau das muss geändert werden. Ein früheres Rentenalter als mit 67 Jahren scheint uns für angemessen. Wir sagen sogar ein Renteneintritt ist bereits ab einem Alter von 60 Jahren möglich. Wer will und kann - soll natürlich weiterarbeiten können.

9. Kindergeld
Das staatliche Kindergeld sollte innerhalb von 2 Jahren auf 500.- Euro monatlich steigen (natürlich nicht für Spitzenverdiener). Damit entfallen alle sonstigen Sozialleistungen z.B. Sozialhilfe, Mietzahlungen usw. aus der Staatskasse. Außerdem sollen alle Kinder kostenlos in allen staatlichen Einrichtungen leben und spielen können. Keine Gebühren mehr für Kindertagesstätten.

10. Öffentliche Ämter und Verwaltungen
Alle öffentlichen Ämter und Verwaltungen sollen für den Bürger zur Verfügung stehen sie müssen durch einen Leistungsorientierten Lohn effizienter arbeiten. Gleichzeitig sollten die Staatsdiener für den Bürger arbeiten, die teilweise noch vorhandene Überheblichkeit und Arroganz einiger Staatsdiener muss der Vergangenheit angehören. Beschwerden von Bürger über das Verhalten einiger Beamten soll durch Lohn- und Gehaltskürzungen reguliert werden. Das heißt berechtigte Beschwerden von Bürgern müssen eine erhebliche Kürzung des Lohnes des verantwortlichen Beamten nach sich ziehen. Bei mehreren Verstößen ist der Beamte ohne zusätzliche Vergünstigungen zu entlassen. Den Beamten muss klar werden das sie die Diener des Staates sind.

11. Einwanderung und Asyl
Die Mehrheit der in Deutschland lebenden Bürger spricht sich für eine multiethnische und multikulturelle Staatsnation aus sowie für ein friedliches Zusammenleben von deutschen und ausländischen Mitbürgern - auch, weil wir durch die Beiträge aus anderen Kulturkreisen an Bereicherung erfahren.

Ein verfassungsmäßig garantiertes Recht auf Asyl für z.B. politisch Verfolgte soll erhalten bleiben. Es gilt jedoch dringend, dem Asylbetrug einen Riegel vorzuschieben. Dem unzufriedenen Volk ist nicht damit gedient, das Thema „Asylpolitik“ weiterhin zu sensibilisieren. Hier muss endlich eine klare Position bezogen werden. Wir wollen eine gemeinsame europäische Politik, die Fluchtursachen bekämpft und Asyl sowie Zuwanderung wirksam regelt. Die Asylverfahren müssen wesentlich verkürzt werden.
Unsere politische Führung hat es versäumt, den Missbrauch geltender Asylgesetze zu verhindern. Dabei schadet niemand sonst dem Ideal des Asylgedankens mehr als die Schar derjenigen, die dieses Recht missbrauchen. Diese, sich in unserem Land zu Unrecht aufhaltenden Menschen, belasten unseren Staatshaushalt und des Volkes Gemüt nicht minder und geben dem rechtsradikalen Denken vereinzelter Mitbürger ausreichenden Nährboden. Unsere einheimische Bevölkerung hat einen Anspruch darauf, dass ihre Werte und Normen von den Zuwanderern akzeptiert werden. Wir allerdings sollten auch anderen Werten und Religionen offen gegenüberstehen.

Wir fordern allerdings das der Missbrauch von Asyl bzw. Asylbetrug unter Strafe zustellen ist. Das Strafgesetzbuch sollte dahingehend geändert werden. Auch vertreten wir die Meinung das Asylanten wenn sie in Deutschland strafbar werden in einem Schnellverfahren verurteilt werden und danach sofort in ihre Heimatländer abgeschoben werden.

Mit allen zur Verfügung stehenden rechtsstaatlichen Mitteln und durch Schaffung aller notwendigen Rechtsgrundlagen, muss den Missbrauch unseres Sozialstaates durch Asylbetrüger verhindern.

Es müssen Gesetze geschaffen werden, dass die Scheinasylanten ohne Pässe und mit falsch angegebenen Namen, Geburtsdaten und Herkunftsländern daran hindern sollen, unseren Sozialstaat zu betrügen. Weder unsere Bevölkerung, noch die Masse der rechtmäßig hier lebenden Ausländer haben Verständnis dafür, dass unsere Politik nicht energischer durchgreift, um das Gemeinwesen vor Betrügern zu schützen.

Im Übrigen kann unser Land es nicht tragen, dass Entwicklungsländer, die völkerrechtlich verpflichtet sind, ihre in Deutschland straffällig gewordenen Staatsbürger wieder aufzunehmen, sich permanent dieser Verantwortung entziehen, gleichzeitig aber deutsche Entwicklungshilfe erwarten. Unsere Partnerstaaten müssen hier ihrer Verantwortung nachkommen.

12. Volksentscheide
Einstimmig sind wir der Meinung, dass die Regierung in grundsätzlichen Fragen einen Volkentscheid herbeiführen muss bevor ohne Mitwirkung des Volkes Gesetze oder politische Ziele verändert werden. Wir finden das die Regierung gerade im Bezug auf die Einführung in die Europäische Union die Bürger unseres Landes hätte befragt werden müssen. Solche Alleingänge einiger Politiker dürfe es nicht wieder geben. Gleichzeitig sollte ein Volksentscheid über einen EU-Austritt erfolgen. Deutschland bezahlt Milliarden Beträge an die EU und bekommt nur wenige Millionen zurück. Durch die zu frühe EU-Osterweiterung im Jahre 2004 wird Deutschland weitere schwere Rückschläge hinnehmen müssen, da Bürger z.B. aus Polen, Tschechien und Ungarn mit Niedriglöhnen den Deutschen Markt überfluten werden. Der Bundesregierung ist es bis heute nicht gelungen eine Schonfrist von mindestens 7 Jahren zu erzielen.

13. Bauvorhaben von Prunk und Protzbauten
Keine öffentlichen Protz-, Prestige- und Prunkbauten, solange unsere Staatsverschuldung nicht deutlich zurückgeht. Hier müssen volksnahe Prioritäten gesetzt werden und mehr Augenmerk auf das Vernunftgebot und einer verantwortungsvollen Haushaltsführung gelegt werden. Bei öffentlichen Bauvorhaben ist die Anwendung von Luxusbaustoffen so weit wie nur möglich zu untersagen. Viele öffentliche Gebäude und auch Regierungs- und Parteizentralen wurden in der Vergangenheit viel zu opulent und kostenintensiv gebaut. Nur wenn es aus denkmalschützerischen Gesichtspunkten erforderlich ist, sollte der Einsatz von Originalbaustoffen erwogen werden. Für die Erhaltung unserer historischen Bausubstanz, von Schlössern, Burgen, Denkmälern, etc., können Mittel nur zur Verfügung gestellt werden, wenn die Staatsverschuldung zurückgegangen ist und ausreichend Gelder für Bildung, Forschung und für das Gesundheitswesen zur Verfügung steht.

Zur Zeit ist es so in Deutschland, dass unsere Museen, Schlösser, Denkmäler, Arbeitsämter (Arbeitsamt Magdeburg - Neubau 47 Millionen) usw. mit vielen Milliarden erneuert bzw. aufwendig restauriert wurden. Aber in den Schulen, Hochschulen, Universitäten, Kindereinrichtungen usw. fällt der Putz von der Decke. Die Einrichtungen in den Schulen sind teilweise so Katastrophal, dass z.B. Fenster zugenagelt werden müssen, um die Schüler nicht durch herausfallende Fenster zu verletzen. Was für Zustände in Deutschland? Zudem fehlt es Grundsätzlich an Bildungseinrichtungen - aber unsere Denkmäler, Schlösser und Museen sind in einem Top Zustand. Auch eine eigene U-Bahn vom Kanzleramt zum Flughafen soll nach Wunsch unserer Politiker für Milliarden gebaut werden. Aber nicht mit uns Herr Bundeskanzler!

14. Drogenpolitik
Da das Drogenproblem sich in den letzten Jahren weltweit verschärft hat, müssen wir den Kampf gegen Drogen, Drogendealer, Drogenbosse und Drogenkartelle noch konsequenter und systematischer führen. Harte Drogen (Kokain und Heroin), aber auch synthetische Drogen wie Ecstasy müssen noch wirksamer bekämpft werden.

15. Abrüstung und Bundeswehr - Weg mit der Wehrpflicht
Eine konsequente Abrüstung von allen Massenvernichtungswaffen in allen Ländern sollte das Ziel der Bundespolitik sein. Allerdings sollte die Leistungsfähigkeit der Bundeswehr zunächst erhalten bleiben. Die Bundeswehr dient der Stabilität und den Erhalt und Sicherung des Friedens.

Jedoch sind wir gegen den Kauf von 68 Transportflugzeuge für über 15 Milliarden Euro. Wofür braucht die Bundeswehr über 60 neue Großraum-Transportflugzeuge? Diese 15 Milliarden Euro sollten zur Einführung der Mindestlöhne verwand werden.
Keine Deutschen Soldaten mehr in Krisengebiete der Welt!
Frieden schaffen ohne Waffen!

16. Alternative Energien und Umweltschutz
Nachfolgenden Generationen zuliebe soll der Umweltschutz ständig weiter ausgebaut werden jedoch nicht zu ungunsten der Wirtschaft. Es macht unserer Meinung nach wenig Sinn den Umweltschutz ohne Rücksicht auf unsere Gesamtwirtschaft blind zu erzwingen.

Im Vordergrund sollte zunächst die Schaffung von Arbeitsplätzen stehen. Keinem ist geholfen wenn durch überzogene Umweltschutzbestimmungen die Wirtschaft zu Grunde geht. Allerdings erteilen wir der Kernenergie eine konsequente Absage.
Wenn Windkraftanlagen die Haushalte mit Strom versorgen können, wäre dies doch ein Gebot der Stunde und der richtige Weg der gefährlichen Kernenergie eine Absage zu erteilen. Dabei darf die Lebensqualität der in unmittelbarer Nähe wohnenden Bürger nicht zu Schaden kommen. Die mittlerweile überall stehenden Windkraftanlagen halten wir für Unsinnig. Es sollten in jedem Bundesland nur besondere Flächen dafür bereitgestellt werden damit unsere Landschaft nicht noch weiter verschandelt wird. Es kann nicht sein, dass in jedem Dorf zwei bis drei Windkraftanlagen stehen.

Wir werden dafür eintreten das die Regierung diese Energiegewinnungsanlagen nicht mehr mit zusätzlichen Steuern oder Abgaben belegt. Damit kann erreicht werden das die gewonnene Energie zum Selbstkostenpreis an die Verbraucher abgegeben werden können und auch müssen. Keinem hilft es wenn Strom aus Windkraftanlagen teurer ist als Kernenergie. Wir werden uns auch dafür einsetzen das der Einsatz von den Solaranlagen für die Wirtschaft wie auch für den privaten Bereich - bezahlbar wird.
Auch die großen Energieunternehmen müssen gezwungen werden die Energiepreise drastisch zu senken. Auch hier müssen überzogene Gehälter sowie

Beteiligungen und Kauf von anderen Firmen untersagt werden. Das diese Unternehmen Milliarden Gewinne auf Kosten der Bürger machen, muss der Vergangenheit angehören. Die Energiepreise könnten somit um mindestens 30 % gesenkt werden. Ebenfalls ist des Monopol der Energieunternehmen unverzüglich aufzubrechen.

17. Telekommunikation und Medien
Es muss erreicht werden, das die Kommunikation mit dem Medium Internet für jeden Bürger kostenlos nutzbar ist. Wir sprechen uns für eine kostenlose und steuerfreie Nutzung des Internets aus. Keine Gebühren, keine Steuern sollen den Weg der digitalen Kommunikation behindern. Jeder Kommunikationsanbieter muss dazu verpflichtet werden ihren Kunden einen kostenlosen Zugang zum Internet zu ermöglichen.
Auch die Werbeunterbrechungen im Fernsehen müssen weiter begrenzt werden. Wir sind nicht gegen Werbung im Fernsehen sind aber gegen die ständigen Unterbrechungen. Wir wollen erreichen das die Werbung zu einem Werbeblock pro Sendung zusammengefasst wird und das zu vorher in den Programmzeitschriften angekündigten Zeiten.

18. Einführung einer Pauschalbesteuerung
Spitzenverdiener aus der Sport- und Medienwelt haben derzeit fast ausnahmslos Ihren Wohnsitz im Ausland. Verständlich bei der deutschen Steuerlast. Mit einer Pauschal-Besteuerung könnten weltweit Verdiener der Oberklasse nach Deutschland zurückgeholt werden, und somit der Staatskasse nur zugute kommen. Gleichzeitig werden wir uns dafür einsetzen das unser kompliziertes Steuersystem drastisch vereinfacht wird. Wir denken da z.B. auch an eine pauschalierte Einkommenssteuer die für jeden Bürger nachvollziehbar ist. Das derzeitige Steuersystem bedarf dringend einer Erneuerung.

19. Tierschutzgesetz
Tiere dürfen nicht weiter als „Sache“ behandelt werden. Wer Tiere quält oder misshandelt muss viel härter bestraft werden als es heute praktiziert wird. Das Strafrecht sollte in diesen Punkten erweitert bzw. geändert werden.

20. Umgang mit Rechter Gewalt
Von Parteiverboten halten wir eigentlich nichts, es würde unserer Meinung auch nichts an der Sache ändern. Wir gehen ferner davon aus das es sinnvoller ist die Ursachen zu beseitigen. Wir müssen statt Prunkbauten Ausbildungsplätze schaffen damit wir unseren Kindern eine solide Ausbildung ermöglichen können. Die rechte Szene nährt sich unserer Meinung nach nur von der Unzufriedenheit bzw. Perspektivlosigkeit unserer Kinder. Wenn es uns gelingt alle Jugendlichen in eine gute Ausbildung zu integrieren dürfte sich das Problem zum größten Teil von selbst lösen.

21. Parteiengesetz
Alle neuen Parteien in Deutschland müssen deutlich mehr Unterstützung erfahren. Es kann nicht sein, dass die beiden großen Volksparteien Millionen an Zuwendungen erhalten und kleine bzw. neue Parteien keinen Cent erhalten.
Zur Demokratie gehört es auch, dass neue Parteien eine Möglichkeit haben ihre Gedanken und Parteiprogramme deutschlandweit zu publizieren.

22. Stabilität von Löhnen und Preisen
Konsequenter Kampf gegen Lohndrückerei, Preistreiberei/-absprachen und enorme Mietlasten (vgl. Mietgesetzänderungen!). Es kann ja wohl nicht angehen, dass die Arbeitsämter unseren Bürgern Arbeit aufdrängen (mit Sperre drohen) mit einem Stundenlohn von 4,09 Euro in der Stunde. Bei 168 Stunden im Monat wären das 572,- Euro monatliches Gehalt. Dagegen muss man unbedingt die unverschämt hohen Kosten für Autohaftpflichtversicherung, Kraftstoffe, Kfz-Steuern, usw. gegenrechnen.
Wenn man nun noch eine Miete für eine Wohnung gegen rechnet, dazu noch die hohen Kosten für Heizung, Strom, Wasser und Abwasser zahlen muss, dann reicht das Gehalt bei weitem nicht aus um allein diese Kosten abzudecken. Aber der Mensch muss auch noch essen und ein wenig Kleidung haben. Wovon soll er denn nun noch essen und sich kleiden?

Wie kommen solch unverschämte Typen eigentlich dazu, andere (anständig und eher unterbezahlt arbeitende) Menschen zum Maßhalten aufzufordern und permanent mit immer neuen Steuererhöhungen zu belasten?

Was ist das für ein System, in dem es zulässig ist, dass eine kleine, unerträglich habgierige Clique durch ihr widerwärtiges Verhalten die redliche Arbeit der Mehrheit der Menschen nahezu vollständig entwerten kann und darf?

Politiker, die Menschen zwingen unter diesen erbärmlichen Bedingungen zu arbeiten (4.09 Euro Stundenlohn), sollten selbst rigoros enteignet werden! Wie kann sich die Bundesregierung erlauben die Arbeitslosenhilfe auf das Niveau der Sozialhilfe zu kürzen? Millionen Menschen würden sehr gern arbeiten - aber nicht zur Sklavenarbeit verpflichtet werden.
Im Grunde liegt es doch daran, dass der Binnenhandel nicht floriert. Immer Bürger haben immer weniger Geld. Nur wenn die Menschen unseres Landes erheblich von Abgaben, Steuern, Gebühren usw. entlastet werden, wird es einen kräftigen Wirtschaftsaufschwung geben. Unsere Politiker dagegen gaukeln uns vor, das immer einige wenige Milliarden fehlen. Im Gegenzug werden ungeniert 34 Milliarden Euro nur für 60 Großraum-Transportflugzeuge und Eurofighter ausgegeben.
Stoppen wir den Kauf von unsinnigen Militär-Flugzeugen für 39 Milliarden Euro!
39 Milliarden Euro zur Entlastung der Bürger unseres Landes eingesetzt würde ein super Wirtschaftswachstum bringen. Alle Probleme wären innerhalb eines Jahres vom Tisch.

23. Das Recht (oder Unrecht) in Deutschland
Die beiden Begriffe liegen oft nah beieinander und werden in der heutigen Zeit schnell miteinander verwechselt. Heute Recht zu bekommen, ist eng mit der Größe des zur Verfügung stehenden Kapitals verbunden - ein Anwalt kostet viel Geld und auch die Gerichtskosten können einen erheblichen Anteil ausmachen.
Geht ein Prozess über mehrere Instanzen, gibt sich ein Mensch oft schon mit dem Unrecht zufrieden, da das Risiko, Geld zu verlieren, nicht abzuschätzen ist. In unserem Rechtssystem kann nur das Kapital zum Recht verhelfen.
Was ist das für eine Gesellschaft in der man nur sein Recht suchen kann, wenn ausreichend Kapital vorhanden ist?
Wir wollen gleiches Recht für jeden Bürger unabhängig vom Geldbeutel.

Aufruf zum demokratischen Widerstand!

Wir wollen Widerstand leisten, gegen Reformen und Gesetzesänderungen, die die Armut in Deutschland weiter fördern.
Wir wollen Widerstand leisten, gegen Reformen, die das Gesundheitswesen in Deutschland zur Zweiklassenmedizin degradiert.
Wir wollen Widerstand leisten, gegen Reformen und Gesetzesänderungen, die einen Öffentlichen Beschäftigungssektor nicht zulassen und abwürgen und die Wohlfahrt und die Subsidiarität in Deutschland in die Enge treiben.

Wir wollen Widerstand leisten gegen Reformen, die Erwerbslosen und sozial benachteiligten Menschen und deren Interessenvertretungen, Mitsprache und Mitwirkung verwährt. Wir fordern die Mitsprache und das Mitwirkungsrecht.

Wir wollen Widerstand leisten gegen Reformen, die sowohl die noch vorhandenen anderen Bedingungen der Bundesländer im Osten als auch den erkennbaren Trend von Verschlechterung in den westlichen Bundesländern nicht angemessen berücksichtigen.

Es ist höchste Zeit, neue Wege für eine solidarische Gesellschaft in dieser Bundesrepublik zu bestreiten.
Erwerbslose und sozial benachteiligte Menschen, wie auch Arbeitnehmer in Deutschland wollen neue Bündnisse - gegen Arbeitslosigkeit, gegen die Demontage der Sozialsysteme und für mehr Solidarität und soziale Gerechtigkeit.
Helfen Sie mit, dass dieser Spuck bald ein Ende hat!

Sie wollen aktiv an einem demokratischen Widerstand mitarbeiten? Oder Sie haben weitere Vorschläge? Wie sind über jeden neuen Gedanken sehr dankbar. Schreiben Sie Ihre Ideen, Vorschläge an info@volksprotest.de
Url zu diesem Dokument: http://www.volksprotest.de/index.php?templateid=news&id=10

Was verdienen Wirtschaftsbosse und Politiker

http://www.volksprotest.de Was verdienen Wirtschaftsbosse und Politiker:
16.08.04

Was sich Politiker und Bosse aus verschiedenen Bereichen so Jahr für Jahr in die Tasche schieben! Dabei blieben Nebenverdienste noch unberücksichtigt.

Hier einige Beispiele:

Wirtschaft:

Deutsche Bank Durchschnittsgehalt pro Manager 6,7 Mio.
Vorstand insgesamt 26,8 Mio. Veränderung zum Vorjahr +58,5 %

E.on Durchschnittsgehalt pro Manager 4,4 Mio.
Vorstand insgesamt 21,8 Mio. Veränderung zum Vorjahr +108,0 %

DaimlerChrysler Durchschnittsgehalt pro Manager 4,3 Mio.
Vorstand insgesamt 59,6 Mio. Veränderung zum Vorjahr keine Angabe

SAP Durchschnittsgehalt pro Manager 3,8 Mio.
Vorstand insgesamt 27,5 Mio. Veränderung zum Vorjahr +2,2 %

Allianz Durchschnittsgehalt pro Manager 2,8 Mio.
Vorstand insgesamt 32,3 Mio. Veränderung zum Vorjahr + 45,6 %

RWE Durchschnittsgehalt pro Manager 2,5 Mio.
Vorstand insgesamt 11,4 Mio. Veränderung zum Vorjahr keine Angabe

Siemens Durchschnittsgehalt pro Manager 2,4 Mio.
Vorstand insgesamt 31,6 Mio. Veränderung zum Vorjahr +20,0 %

Schering Durchschnittsgehalt pro Manager 2,2 Mio.
Vorstand insgesamt 12,6 Mio. Veränderung zum Vorjahr –0,8 %

Infineon Durchschnittsgehalt pro Manager 2,0 Mio.
Vorstand insgesamt 9,5 Mio. Veränderung zum Vorjahr +32,2 %

Metro Durchschnittsgehalt pro Manager 2,0 Mio.
Vorstand insgesamt 8,0 Mio. Veränderung zum Vorjahr keine Angabe

Deutsche Telekom Durchschnittsgehalt pro Manager 1,9 Mio.
Vorstand insgesamt 13,0 Mio. Veränderung zum Vorjahr +3,9 %

BASF Durchschnittsgehalt pro Manager 1,8 Mio.
Vorstand insgesamt 14,4 Mio. Veränderung zum Vorjahr +5,5 %

BMW Durchschnittsgehalt pro Manager 1,8 Mio.
Vorstand insgesamt 10,7 Mio. Veränderung zum Vorjahr +3,7 %

Volkswagen Durchschnittsgehalt pro Manager 1,8 Mio.
Auch der Erfinder Hartz. Vorstand insgesamt 14,6 Mio. Veränderung zum Vorjahr keine Angabe

Linde Durchschnittsgehalt pro Manager 1,7 Mio.
Vorstand insgesamt 8,6 Mio. Veränderung zum Vorjahr +0,5 %

Henkel Durchschnittsgehalt pro Manager 1,7 Mio.
Vorstand insgesamt 11,6 Mio Veränderung zum Vorjahr +21,9 %

Altana Durchschnittsgehalt pro Manager 1,6 Mio.
Vorstand insgesamt 6,4 Mio. Veränderung zum Vorjahr –25,1 %

TUI Durchschnittsgehalt pro Manager 1,6 Mio.
Vorstand insgesamt 9,2 Mio. Veränderung zum Vorjahr +11,8 %

Deutsche Börse Durchschnittsgehalt pro Manager 1,5 Mio.
Vorstand insgesamt 8,9 Mio. Veränderung zum Vorjahr +89,4 %

Deutsche Post Durchschnittsgehalt pro Manager 1,3 Mio.
Vorstand insgesamt 10,8 Mio Veränderung zum Vorjahr keine Angabe

Thyssen-Krupp Durchschnittsgehalt pro Manager 1,3 Mio.
Vorstand insgesamt 10,6 Mio. Veränderung zum Vorjahr +57,5 %

HypoVereinsbank Durchschnittsgehalt pro Manager 1,3 Mio.
Vorstand insgesamt 8,0 Mio. Veränderung zum Vorjahr +17,9 %

Adidas-Salomon Durchschnittsgehalt pro Manager 1,3 Mio.
Vorstand insgesamt 7,5 Mio. Veränderung zum Vorjahr keine Angabe

Münchner Rück Durchschnittsgehalt pro Manager 1,3 Mio.
Vorstand insgesamt 12,9 Mio. Veränderung zum Vorjahr +20,0 %

Bayer Durchschnittsgehalt pro Manager 1,2 Mio.
Vorstand insgesamt 4,8 Mio. Veränderung zum Vorjahr –11,2 %

Commerzbank Durchschnittsgehalt pro Manager 1,0 Mio.
Vorstand insgesamt 7,3 Mio. Veränderung zum Vorjahr –19,1 %


Politiker

Gerhard Schröder (60, SPD) 254.670.00 Euro
Franz Müntefering (64, SPD) 210.828.00 Euro
Angela Merkel (50, CDU) 246.204.00 Euro
Laurenz Meyer (56, CDU) 278.924.04 Euro
Edmund Stoiber (62, CSU) 236.154.00 Euro
Wolfgang Clement (64, SPD) 165.213.00 Euro
Hans Eichel (62, SPD) 207.273.00 Euro
Joschka Fischer (56, Grüne) 207.273.00 Euro
Wolfgang Gerhardt (60, FDP) 210.828.00 Euro
Katrin Göring-Eckardt (38, Grüne) 164.568.60 Euro
Barbara Hendricks (52, SPD) 175.518.00 Euro
Horst Köhler (61) 212.000.00 Euro
Renate Künast (48, Grüne) 207.273.00 Euro
Norbert Lammert (55, CDU) 168.774.00 Euro
Cornelia Pieper (45, FDP) 172.227.12 Euro
Otto Schily (72, SPD) 207.273.00 Euro
Rezzo Schlauch (56, Grüne) 175.518.00 Euro
Ulla Schmidt (55, SPD) 207.273.00 Euro
Michaele Schreyer (52, Grüne) 249.871.68 Euro
Peter Struck (61, SPD) 207.273.00 Euro
Jürgen Trittin (50, Grüne) 207.273.00 Euro
Günther Verheugen (60, SPD) 249.871.68 Euro
Klaus Wowereit (50, SPD) 183.038.16 Euro

Bezüge inklusive Weihnachtsgeld-Anteil und Dienstaufwand-Entschädigung, bei Abgeordneten inkl. Abgeordneten-Entschädigung **) Minister ohne Abgeordneten-Mandat ***) Bezüge inklusive steuerfreier Kostenpauschale. Wohngeld, Tagesgeld für EU-Abgeordnete noch nicht eingerechnet.

Krankenkassen

Die Gehaltsliste einiger deutschen Krankenkassen-Chefs:

DAK (7 Mio. Versicherte).
Chef Hansjoachim Fruschki 221 000 Euro/Jahr.
Vorstände Herbert Rebscher und Claus Moldenhauer je 210 000 Euro.

Techniker Krankenkasse (5,5 Mio. Versicherte).
Norbert Klusen 201 924 Euro plus 14 806,32 Euro/Jahr Vorsitzenden-Zulage.
Helmuth Doose: 198 835,08 Euro/Jahr.
Christoph Straub: 170 000 Euro.

Barmer (7,5 Mio. Versicherte).
Vorstände Eckart Fiedler, Klaus H. Richter und Johannes Vöcking: je 185 400 Euro/Jahr.

Kaufmännische Krankenkasse (1,9 Mio. Versicherte).
Chef Ingo Kailuweit: 183 300 Euro Jahresgrundgehalt.
Vize Rudolf Hauke: 177 300 Euro.

Gmünder Ersatzkasse (1,3 Mio. Versicherte).
Chef Dieter Hebel: 165 184,82 Euro.
Vize Kurt Abram: 154 922,28 Euro.

Securvita BKK (120 000 Versicherte).
Chef Elis Huber: 104 814 Euro plus 920,28 Euro/Jahr für Alters-Direktversicherung.

Nun wissen wir, warum wir Praxisgebühren bezahlen müssen! Es gibt ca. 300 Krankenkassen in Deutschland! Fast eine Millarde Euro unserer Beiträge zur Krankenversicherungen werden für die Traumgehälter der Vorstände verwendet.
Ist das denn Notwendig?


Gewerkschaften:

Topverdiener ist IG-Metall-Boss Jürgen Peters (60) mit 202.800,00 Euro brutto im Jahr,
zweiter Stelle steht sein Stellvertreter Berthold Huber (54) mit 162.240,00 Euro.

Auf Platz drei folgt ver.di-Chef Frank Bsirske (52, 2,6 Mio. Mitglieder, 4500 Mitarbeiter) mit 140.400,00 Euro im Jahr,
seine Vertreterin Margret Mönig-Raane (55) bezieht 126.360,00 Euro.

Beim Deutschen Gewerkschaftsbund (7,4 Mio. Mitglieder, 900 Mitarbeiter) verdient Michael Sommer (52) als Erster Vorsitzender 129.996,00 Euro im Jahr, seine Stellvertreterin Ursula Engelen-Kefer (60) 123.504,00 Euro.

Den Spitzenfunktionären steht darüber hinaus jeweils ein Audi A 8 mit Chauffeur zur Verfügung.

Die Chefs der kleineren Gewerkschaften erhalten zum Teil deutlich weniger Einkommen: IG Chemie-Chef Hubertus Schmoldt kommt auf 121.500,00 Euro, Franz-Josef Möllenberg (Nahrung-Genuss-Gaststätten) auf 101.400,00 Euro, Bahner-Chef Norbert Hansen (Transnet) auf 86.400,00 Euro.

Bei allen Beispielen sind die vielen extra Entlohnungen in verschiedenen Aufsichträten usw. noch nicht enthalten.


Nur 42 Euro Taschengeld im Monat hat ein Rentner/Rentnerin in einem Alters-oder Pflegeheim, die die Heimkosten nicht allein bezahlen können! Ist das nicht eine jämmerliche Politik in diesem Land?
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Was verdienen Wirtschaftsbosse und Politiker

http://www.volksprotest.de Was verdienen Wirtschaftsbosse und Politiker:
16.08.04

Was sich Politiker und Bosse aus verschiedenen Bereichen so Jahr für Jahr in die Tasche schieben! Dabei blieben Nebenverdienste noch unberücksichtigt.

Hier einige Beispiele:

Wirtschaft:

Deutsche Bank Durchschnittsgehalt pro Manager 6,7 Mio.
Vorstand insgesamt 26,8 Mio. Veränderung zum Vorjahr +58,5 %

E.on Durchschnittsgehalt pro Manager 4,4 Mio.
Vorstand insgesamt 21,8 Mio. Veränderung zum Vorjahr +108,0 %

DaimlerChrysler Durchschnittsgehalt pro Manager 4,3 Mio.
Vorstand insgesamt 59,6 Mio. Veränderung zum Vorjahr keine Angabe

SAP Durchschnittsgehalt pro Manager 3,8 Mio.
Vorstand insgesamt 27,5 Mio. Veränderung zum Vorjahr +2,2 %

Allianz Durchschnittsgehalt pro Manager 2,8 Mio.
Vorstand insgesamt 32,3 Mio. Veränderung zum Vorjahr + 45,6 %

RWE Durchschnittsgehalt pro Manager 2,5 Mio.
Vorstand insgesamt 11,4 Mio. Veränderung zum Vorjahr keine Angabe

Siemens Durchschnittsgehalt pro Manager 2,4 Mio.
Vorstand insgesamt 31,6 Mio. Veränderung zum Vorjahr +20,0 %

Schering Durchschnittsgehalt pro Manager 2,2 Mio.
Vorstand insgesamt 12,6 Mio. Veränderung zum Vorjahr –0,8 %

Infineon Durchschnittsgehalt pro Manager 2,0 Mio.
Vorstand insgesamt 9,5 Mio. Veränderung zum Vorjahr +32,2 %

Metro Durchschnittsgehalt pro Manager 2,0 Mio.
Vorstand insgesamt 8,0 Mio. Veränderung zum Vorjahr keine Angabe

Deutsche Telekom Durchschnittsgehalt pro Manager 1,9 Mio.
Vorstand insgesamt 13,0 Mio. Veränderung zum Vorjahr +3,9 %

BASF Durchschnittsgehalt pro Manager 1,8 Mio.
Vorstand insgesamt 14,4 Mio. Veränderung zum Vorjahr +5,5 %

BMW Durchschnittsgehalt pro Manager 1,8 Mio.
Vorstand insgesamt 10,7 Mio. Veränderung zum Vorjahr +3,7 %

Volkswagen Durchschnittsgehalt pro Manager 1,8 Mio.
Auch der Erfinder Hartz. Vorstand insgesamt 14,6 Mio. Veränderung zum Vorjahr keine Angabe

Linde Durchschnittsgehalt pro Manager 1,7 Mio.
Vorstand insgesamt 8,6 Mio. Veränderung zum Vorjahr +0,5 %

Henkel Durchschnittsgehalt pro Manager 1,7 Mio.
Vorstand insgesamt 11,6 Mio Veränderung zum Vorjahr +21,9 %

Altana Durchschnittsgehalt pro Manager 1,6 Mio.
Vorstand insgesamt 6,4 Mio. Veränderung zum Vorjahr –25,1 %

TUI Durchschnittsgehalt pro Manager 1,6 Mio.
Vorstand insgesamt 9,2 Mio. Veränderung zum Vorjahr +11,8 %

Deutsche Börse Durchschnittsgehalt pro Manager 1,5 Mio.
Vorstand insgesamt 8,9 Mio. Veränderung zum Vorjahr +89,4 %

Deutsche Post Durchschnittsgehalt pro Manager 1,3 Mio.
Vorstand insgesamt 10,8 Mio Veränderung zum Vorjahr keine Angabe

Thyssen-Krupp Durchschnittsgehalt pro Manager 1,3 Mio.
Vorstand insgesamt 10,6 Mio. Veränderung zum Vorjahr +57,5 %

HypoVereinsbank Durchschnittsgehalt pro Manager 1,3 Mio.
Vorstand insgesamt 8,0 Mio. Veränderung zum Vorjahr +17,9 %

Adidas-Salomon Durchschnittsgehalt pro Manager 1,3 Mio.
Vorstand insgesamt 7,5 Mio. Veränderung zum Vorjahr keine Angabe

Münchner Rück Durchschnittsgehalt pro Manager 1,3 Mio.
Vorstand insgesamt 12,9 Mio. Veränderung zum Vorjahr +20,0 %

Bayer Durchschnittsgehalt pro Manager 1,2 Mio.
Vorstand insgesamt 4,8 Mio. Veränderung zum Vorjahr –11,2 %

Commerzbank Durchschnittsgehalt pro Manager 1,0 Mio.
Vorstand insgesamt 7,3 Mio. Veränderung zum Vorjahr –19,1 %


Politiker

Gerhard Schröder (60, SPD) 254.670.00 Euro
Franz Müntefering (64, SPD) 210.828.00 Euro
Angela Merkel (50, CDU) 246.204.00 Euro
Laurenz Meyer (56, CDU) 278.924.04 Euro
Edmund Stoiber (62, CSU) 236.154.00 Euro
Wolfgang Clement (64, SPD) 165.213.00 Euro
Hans Eichel (62, SPD) 207.273.00 Euro
Joschka Fischer (56, Grüne) 207.273.00 Euro
Wolfgang Gerhardt (60, FDP) 210.828.00 Euro
Katrin Göring-Eckardt (38, Grüne) 164.568.60 Euro
Barbara Hendricks (52, SPD) 175.518.00 Euro
Horst Köhler (61) 212.000.00 Euro
Renate Künast (48, Grüne) 207.273.00 Euro
Norbert Lammert (55, CDU) 168.774.00 Euro
Cornelia Pieper (45, FDP) 172.227.12 Euro
Otto Schily (72, SPD) 207.273.00 Euro
Rezzo Schlauch (56, Grüne) 175.518.00 Euro
Ulla Schmidt (55, SPD) 207.273.00 Euro
Michaele Schreyer (52, Grüne) 249.871.68 Euro
Peter Struck (61, SPD) 207.273.00 Euro
Jürgen Trittin (50, Grüne) 207.273.00 Euro
Günther Verheugen (60, SPD) 249.871.68 Euro
Klaus Wowereit (50, SPD) 183.038.16 Euro

Bezüge inklusive Weihnachtsgeld-Anteil und Dienstaufwand-Entschädigung, bei Abgeordneten inkl. Abgeordneten-Entschädigung **) Minister ohne Abgeordneten-Mandat ***) Bezüge inklusive steuerfreier Kostenpauschale. Wohngeld, Tagesgeld für EU-Abgeordnete noch nicht eingerechnet.

Krankenkassen

Die Gehaltsliste einiger deutschen Krankenkassen-Chefs:

DAK (7 Mio. Versicherte).
Chef Hansjoachim Fruschki 221 000 Euro/Jahr.
Vorstände Herbert Rebscher und Claus Moldenhauer je 210 000 Euro.

Techniker Krankenkasse (5,5 Mio. Versicherte).
Norbert Klusen 201 924 Euro plus 14 806,32 Euro/Jahr Vorsitzenden-Zulage.
Helmuth Doose: 198 835,08 Euro/Jahr.
Christoph Straub: 170 000 Euro.

Barmer (7,5 Mio. Versicherte).
Vorstände Eckart Fiedler, Klaus H. Richter und Johannes Vöcking: je 185 400 Euro/Jahr.

Kaufmännische Krankenkasse (1,9 Mio. Versicherte).
Chef Ingo Kailuweit: 183 300 Euro Jahresgrundgehalt.
Vize Rudolf Hauke: 177 300 Euro.

Gmünder Ersatzkasse (1,3 Mio. Versicherte).
Chef Dieter Hebel: 165 184,82 Euro.
Vize Kurt Abram: 154 922,28 Euro.

Securvita BKK (120 000 Versicherte).
Chef Elis Huber: 104 814 Euro plus 920,28 Euro/Jahr für Alters-Direktversicherung.

Nun wissen wir, warum wir Praxisgebühren bezahlen müssen! Es gibt ca. 300 Krankenkassen in Deutschland! Fast eine Millarde Euro unserer Beiträge zur Krankenversicherungen werden für die Traumgehälter der Vorstände verwendet.
Ist das denn Notwendig?


Gewerkschaften:

Topverdiener ist IG-Metall-Boss Jürgen Peters (60) mit 202.800,00 Euro brutto im Jahr,
zweiter Stelle steht sein Stellvertreter Berthold Huber (54) mit 162.240,00 Euro.

Auf Platz drei folgt ver.di-Chef Frank Bsirske (52, 2,6 Mio. Mitglieder, 4500 Mitarbeiter) mit 140.400,00 Euro im Jahr,
seine Vertreterin Margret Mönig-Raane (55) bezieht 126.360,00 Euro.

Beim Deutschen Gewerkschaftsbund (7,4 Mio. Mitglieder, 900 Mitarbeiter) verdient Michael Sommer (52) als Erster Vorsitzender 129.996,00 Euro im Jahr, seine Stellvertreterin Ursula Engelen-Kefer (60) 123.504,00 Euro.

Den Spitzenfunktionären steht darüber hinaus jeweils ein Audi A 8 mit Chauffeur zur Verfügung.

Die Chefs der kleineren Gewerkschaften erhalten zum Teil deutlich weniger Einkommen: IG Chemie-Chef Hubertus Schmoldt kommt auf 121.500,00 Euro, Franz-Josef Möllenberg (Nahrung-Genuss-Gaststätten) auf 101.400,00 Euro, Bahner-Chef Norbert Hansen (Transnet) auf 86.400,00 Euro.

Bei allen Beispielen sind die vielen extra Entlohnungen in verschiedenen Aufsichträten usw. noch nicht enthalten.


Nur 42 Euro Taschengeld im Monat hat ein Rentner/Rentnerin in einem Alters-oder Pflegeheim, die die Heimkosten nicht allein bezahlen können! Ist das nicht eine jämmerliche Politik in diesem Land?
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Altersarmut

Altersarmut gehörte nicht zum Wortschatz der alten Bundesrepublik. Doch seit die Sozialsysteme in Deutschland immer mehr aus dem Ruder laufen und die Reformer aller Parteien keine Tabus und heiligen Kühe mehr kennen, könnte "Altersarmut" ein Begriff sein, der für viele Deutsche ein Wort der Zukunft werden könnte.
Franz Ruland, Geschäftsführer des Verbandes der Deutschen Rentenversicherungsträger (VDR)


Handeln nach dem Prinzip Hoffnung, alles werde sich schon irgendwie richten, könnte geradewegs in die Altersarmut führen. Denn je jünger Sie zum jetzigen Zeitpunkt sind, desto katastrophaler entwickeln sich Ihre späteren Ansprüche an die gesetzliche Rentenversicherung. Beim genannten Jahreseinkommen wird der 54jährige noch ein Rentenniveau von 60 Prozent seiner letzten Nettobezüge erreichen, beim jetzt 24jährigen sind es dann noch ganze 42 Prozent. Das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) hat die Zahlen veröffentlicht

Ein neues Jahr der Grausamkeiten
Für die Rentner und ihre Verbände wird 2005 erneut ein Jahr der Grausamkeiten Proteste sind schon angekündigt. Denn nach Berechnungen der Experten gibt es wieder keine Erhöhung der Bezüge für die rund 19 Millionen Rentner und dafür neue Belastungen, die wie eine Kürzung wirken. »Für die Rentnerinnen und Rentner ist das Ende der Fahnenstange erreicht«, klagt der Sozialverband Deutschland.

In Berlin fallen bereits heute fast 60 000 Rentner unter die Bemessungsgrenze, die zum Erhalt einer Grundsicherungsrente berechtigt, weil ihnen nach Abzug der Miete weniger als 345 Euro pro Monat bleiben. Prozentual sind deutlich mehr Frauen als Männer betroffen. Versteckten Altersarmut, also die Zahl der Menschen, die aus Scham keine Zuschüsse beantragen, ist nach Expertenschätzung jedoch viel höher.

Bei drei viertel der heute 30- bis 59-jährigen Frauen in Deutschland wird die Altersvorsorge nicht ausreichen. Das ist die Kernaussage einer Marktforschungsstudie, die im Auftrag des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) erstellt wurde.

Der Fall der 74 Jahre Gisela Pfeiffer, über die die Berliner Morgenpost berichtet hatte. Die zu 100 Prozent Schwerbehinderte, die Bundespräsident Johannes Rau erst kürzlich für ihr ehrenamtliches Engagement für Alkoholiker mit dem Verdienstkreuz am Bande ausgezeichnet hatte, lebt von 700 Euro Rente monatlich. Allein im Januar musste die Tempelhoferin nach Abzug von Miete (290 Euro), Strom- (105 Euro), Versicherungs- (50 Euro) und Telefonkosten (30 Euro) 50 Euro Krankenhauszuschuss bezahlen. Von den verbleibenden 175 Euro zahlte sie weitere 40 Euro für Medikamente, 13 Euro für ein Taxi zur Hausärztin, die die obligatorischen 10 Euro Praxisgebühr abverlangte. Blieben etwa 100 Euro zum Leben für Gisela Pfeiffer und Kater Lorbas. Ein Blick in den Kühlschrank der alten Dame zeigt, was das bedeutet: Milch, Kefir und Quark stehen dort. "Ich schwanke zwischen Aggression und Depression", sagt Pfeiffer. Sie ist froh, dass Nachbarn ihr manchmal ein paar Kartoffeln, Katzenfutter oder auch einen Strauß Tulpen schenken. "Die Politiker sollten nur mal einen Monat versuchen, mit meiner Rente zu leben", sagt sie wütend

33 Prozent
aller Selbstmörder sind älter als 60 Jahre. Aus Angst vor Armut, Krankheit und Einsamkeit steigt die Zahl der Selbstmorde alter Menschen jedes Jahr. Eine halbe Million alte Menschen müssen von Sozialhilfe leben.Über die Hälfte aller Rentnerinnen hat weniger als 260 Euro im Monat, bei den Männern sind es 11 Prozent. Der Durchschnittsrentner erhält weniger als 770 Euro.

Die jungen Leute erkennen auch die Sorge um die Altersarmut, meinten aber oft, dass es irgendwie schon weitergeht. Nicht bestätig wurde die Aussage, dass die Alten auf Kosten der Jungen leben. Frauen sind stark von Armut betroffen, weil sie ja Kinder aufzogen und so kein eigenes Einkommen hatten. Durch Hartz IV wird die Armut weiter steigen, das ist schon klarer geworden

Die alte Menschen in den Alters und Pflegeheimen,die teilweise unter der Menschenwürde leben müssen dürfen wir nicht vergessen.
Dadurch dass ihre Rente immer knapper wird,können sie auch nicht das Geld zur Pflege aufbringen und sind damit nicht so versorgt wie es angebracht wäre.
Das alte Menschen in Krankenhäuser teilweise von ihren Stuhl unrter den Tisch rutschen und dort lange Zeit verbringen müssen.Oder dass alte Menschen in ihrem eigenen Kod vollgeschmiert bis oben hin in manchen Krankenhäuser sitzen,das ist unter der Menschenürde.
Sollten sich jetzt Krankenhäuser aufregen,dann sage ich es hier gleich,dies geschah meiner Mutter.Sie fiel sogar nachts aus dem Bett und mußte am Kopf genäht werden,weil sie auf die Heitzung schlug.Es wurde vergessen die Bettunrandug hochzuziehen.Sie sollte in diesem Krankenhaus bleiben,weil sie an Blutarmut litt und Blut bekam.
Schuld sind nicht die Schwestern,sondern der Staat.Er verhindert,dass die Menschen bestens versorgt werden.Es sei denn sie sind Privatpatient.Dann bekommen sie Zucker in den Hintern geblasen.Habe ich auch in diesem Krankenhaus festgestellt.Und nicht nur in diesem.


Ich werde das langsame Sterben meiner Mutter und ihre Behandlung weiter Anklagen.Ich werde ihnen berichten wie man mit mir umsprang als ich die Pflege von ihr übernehmen wollte und wie ein herr vom Sozialdienst mich demütigte und beleidigte.
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